Ralf Moeller nimmt Abschied: Besondere Beisetzung für seine Mutter.
Dieser Weg ist auch für einen unserer Stärksten alles andere als leicht …
Aber dieser Abschied hätte seiner Mutter mit ihrem trockenen Ruhrpott-Humor und dem großen Herzen wohl gefallen.
„Gladiator“-Held Ralf Moeller verabschiedete sich im kleinen Familienkreis ganz besonders von seiner „Muddern“ Ursula.
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Die Beisetzung fand am Freitag nach BILD-Infos in der Nähe ihres Wohnortes in Recklinghausen (NRW) statt. Besonders rührend: Die Mama des Hollywood-Stars, die vor gut einer Woche verstorben war, hätte am Tag der Trauerfeier und Beisetzung ihren 89. Geburtstag gefeiert.
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Vom Schicksal lässt er sich einen Plan auch nicht zerstören. Zu BILD sagt Moeller: „Kaffee und Kuchen bei den Eltern gehörten bei uns wie bei vielen anderen immer dazu, wenn wir uns gesehen haben. Ein schönes Stück Erdbeerkuchen mit Sahne gehörte dazu. So haben wir sie auch verabschiedet.“
Der ehemalige Bodybuilding-Weltmeister ließ eigens eine Lieblingstorte für Mama liefern. Himbeeren und Erdbeeren, darauf mit Marzipan geschrieben das Wort Mutter.
Moeller wollte Geburtstag mit Mama feiern
Moeller war neben seinen Aktivitäten als Handwerks-Botschafter eigentlich nach Deutschland gekommen, um den Ehrentag gemeinsam mit ihr und seinem Sohn Leon (18) zu feiern.
Trotz seines Lebensmittelpunktes in Los Angeles nutzte der Schauspieler in den vergangenen Jahren jede Möglichkeit, um bei seiner Mutter zu sein, zog während der Corona-Pandemie sogar wieder zu seinen Eltern, um sie zu unterstützen. Nach dem Tod ihres Mannes Helmut 2022 war er ihr starker Halt.
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Hollywood-Star trägt Urne zum Grab
Die Urne mit den Worten „Liebe und Erinnerungen“ trug er in seiner schweren Rolle als Sohn selbst zur Grabstelle und denkt in diesen Momenten auch an andere.
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„Wir leben aktuell in schwierigen Zeiten, sollten uns wieder mehr auf das Miteinander konzentrieren und auch dankbar für solche Momente sein. Meine Gedanken und Gebete sind in solchen stillen Momenten auch bei den Schwerverletzten, die gestern Opfer der schlimmen Amokfahrt in München geworden sind.“